Resident Evil: Degeneration – Special

 Hi Folks,

 Straight from Japan berichtet SELECT-Korrespondent  Yoshiro “The Dragon Punch” Iwatani über “Resident Evil: Degeneration”. Er hat die Blu-ray für euch getestet. Noch mehr Infos zum CGI-Film, unter anderem gibt’s ein Interview mit den Machern des Film,  lest ihr in der kommenden SELECT-Ausgabe. Das interaktive Magazin steht ab dem 31. Januar 2009 zum Download bereit.

 Viele Grüße aus Raccoon City!

Eure SELECT-Redaktion

 Resident Evil: Degeneration

Autor: SELECT-Japan-Korrespondent Yoshiro Iwatani

 FAZIT: „Resident Evil“-Film übertrumpft die drei Realfilme mit Mila Jovovich in der Hauptrolle um Längen. Gut, es gehört nicht viel dazu. Doch der CGI-Streifen ist in der Tat gut gelungen. Endlich hat man es verstanden, die Videospiel-Serie cineastisch so umzusetzen, dass „Resi“-Fans 96 Minuten erstmals neugierig zuschauen und sich nicht Fremdschämen müssen.

„Degeneration“ ist nämlich keine Hollywood-kompatible Game-to-Cinema-Verwurstung, die aus den Spielen bekannte Personen und Sachverhalte zugunsten der Massentauglichkeit neu interpretiert. Im Gegenteil, es ist eine Produktion, die tiptop zum bisherigen Kanon passt.

Diese perfekte Verzahnung mit den Videospielen funktioniert, weil „Resident Evil 4“-Producer Hiroyuki Kobayashi auf dem Produzentensessel saß und dieses Mal direkt Einfluss auf das Drehbuch nahm. Bei „Resident Evil; Apocalypse“ und dem Nachfolger „Extinction“ war das nicht der Fall gewesen, hier waren ihn die Hände gebunden.

 „Degeneration“ trägt die typische Capcom-Handschrift, was natürlich an der verwendeten CGI-Technik liegt. Durch die Rendergrafiken schaut man gespannt eine anderthalb Stunden lange Zwischensequenz an, welche wohltuend an die Machart der FMVs der PSone-Originale von „Resident Evil 2“ und „Resident 3: Nemesis“ erinnert. Damals wünschte man sich innig, mehr von diesen Cut-Scenes zu bekommen – nach 12 Jahren ist es nun tatsächlich der Fall.